Die Apple Preiserhöhung ist da: Apple hat am 25. Juni 2026 die Preise deutlich angehoben. Diese Apple Preiserhöhung betrifft Mac, iPad, HomePod und Apple TV, die je nach Modell deutlich mehr kosten, in der Schweiz zwischen 10 und rund 33 Prozent. Bevor Du jetzt schnell kaufst oder genervt abwinkst: Hier die ehrliche Einordnung und wie Du als Betrieb das Beste daraus machst.
In 30 Sekunden
- Was ist passiert? Apple hat Mac, iPad, HomePod und Apple TV teurer gemacht, je nach Modell 10 bis 33 Prozent.
- Warum? Speicherchips sind wegen des KI-Booms knapp und teuer. Das ist kein Apple-Alleingang, der ganze Markt zieht an.
- iPhone betroffen? Diese Runde nicht. Apple Watch und AirPods ebenfalls nicht.
- Die teuerste Falle: Speicher-Upgrades haben sich teils verdoppelt. Wer blind „mehr» anklickt, zahlt am meisten drauf.
- Kaufen oder warten? Günstiger wird es vor Ende 2027 kaum. Klug kaufen schlägt warten. Wir beraten Dich neutral, welche Konfiguration Du wirklich brauchst.
Was ist genau passiert?
Apple hat über Nacht die Listenpreise angepasst, ohne grosse Ankündigung. Betroffen ist fast die ganze Hardware-Familie ausser dem iPhone. In der Schweiz reichen die Aufschläge von rund 10 bis 33 Prozent. Ein paar konkrete Beispiele:
- MacBook Air: startet neu bei CHF 1’249.
- MacBook Pro: startet neu bei CHF 1’899. Bei den High-End-Modellen sind es schnell 300 bis über 1’300 Franken mehr.
- Mac Studio: beim M3 Ultra rund 1’350 Franken Aufschlag.
- iPad: iPad mini und iPad je +100, iPad Air +150, iPad Pro +200 Franken. Das iPad Air startet neu bei CHF 729.
- HomePod und Apple TV: HomePod neu CHF 329, HomePod mini CHF 119, Apple TV 4K ab CHF 199.
Nicht betroffen sind iPhone, Apple Watch, AirPods und AirTags. Beim iPhone hat das einen einfachen Grund: Im September kommt die neue Generation. Spätestens dann dürfte auch das iPhone teurer werden. Wer ohnehin ein neues Modell plant, sollte das einrechnen.
Apple Preiserhöhung: Warum werden Apple-Geräte teurer?
Der Grund liegt nicht bei Apple, sondern im Speicher. Arbeitsspeicher (RAM) und Flash-Speicher (SSD) sind weltweit knapp und teuer geworden, weil die grossen KI-Rechenzentren riesige Mengen davon aufkaufen. Die Vertragspreise für klassischen Arbeitsspeicher sind allein im ersten Quartal 2026 um bis zu 98 Prozent gestiegen, und der Trend hält an.
Für Dich heisst das zweierlei. Erstens: Diese Preise sind kein kurzes Strohfeuer. Analysten erwarten eine Entspannung frühestens gegen Ende 2027. Auf bald wieder fallende Preise zu wetten, ist also kein Plan. Zweitens: Genau die Bauteile, die teurer geworden sind, sitzen in jedem Gerät. Deshalb trifft die Erhöhung vor allem dort am härtesten, wo viel Speicher verbaut ist.
Die eigentliche Kostenfalle ist der Speicher
Die Schlagzeile sind die höheren Einstiegspreise. Das Geld verlierst Du aber an einer anderen Stelle: bei den Speicher-Upgrades. Genau die haben sich am stärksten verteuert.
Ein Beispiel aus der Praxis: Beim MacBook Pro mit M5 Max kostet der Sprung von 48 auf 128 GB Arbeitsspeicher neu rund 2’000 Franken statt vorher 1’000. Beim Mac mini hat Apple den Einstiegspreis sogar gehalten, dafür im Standard nur noch 256 statt 512 GB Speicher verbaut. Du zahlst gleich viel und bekommst weniger.
Die Verlockung „nimm lieber gleich mehr, dann hast Du Ruhe» ist heute also teurer denn je. Und in vielen Fällen unnötig. Wer seine Daten ohnehin auf einem NAS, einem Server oder in der Cloud hat, braucht im Gerät selten das grösste Speicherpaket. Die richtige Konfiguration spart hier oft mehr als jeder Rabatt.
Apple Preiserhöhung: jetzt kaufen oder warten?
Jetzt kaufen ist sinnvoll, wenn:
- ein Gerät am Ende ist oder keine Sicherheitsupdates mehr bekommt
- Du ohnehin in den nächsten Monaten ersetzen müsstest
- ein Mitarbeiter produktiv ausgebremst wird, weil die Maschine zu langsam ist
Warten lohnt sich nur scheinbar:
Auf günstigere Preise zu warten, ist aktuell die schlechtere Wette. Die Speicherknappheit bleibt uns voraussichtlich bis Ende 2027 erhalten. Wahrscheinlicher als sinkende Preise ist also die nächste Erhöhung. Wer ein funktionierendes Gerät hat, muss trotzdem nichts überstürzen. Panikkäufe mit der falschen Konfiguration sind am Ende teurer als ein überlegter Kauf nächsten Monat.
Apple Preiserhöhung: die richtige Kaufentscheidung
- Konfiguration vom echten Bedarf her denken. Nicht „möglichst viel», sondern „passend zur Aufgabe». Bürobetrieb, Kreativarbeit und Entwicklung brauchen völlig unterschiedliche Geräte.
- Speicher im Gerät vom Speicher im Netzwerk trennen. Daten gehören gesichert auf NAS, Server oder Cloud, nicht ins teuerste interne Upgrade.
- Über die Lebensdauer rechnen. Ein richtig konfiguriertes Gerät, das fünf Jahre hält, ist günstiger als das billigste, das nach drei Jahren klemmt.
- Geschäftlich kaufen statt im Laden. Für Betriebe gibt es bessere Wege als den Apple Store: passende Beschaffung, saubere Einrichtung, direkte Aufnahme in die Geräteverwaltung.
Genau hier kommen wir ins Spiel. Wir beraten Dich neutral zur richtigen Konfiguration, beschaffen die Geräte und richten sie betriebsfertig ein. Kein Verkauf von Modellen, die Du nicht brauchst, sondern die Maschine, die zu Deiner Arbeit passt. So funktioniert unser Sorglos-Paket.
Fazit: Nicht hamstern, sondern richtig kaufen
Die Preiserhöhung ist real und sie bleibt eine Weile. Wer jetzt in Panik das nächstbeste Gerät mit dem grössten Speicherpaket kauft, zahlt doppelt drauf. Wer dagegen die richtige Konfiguration wählt, fährt auch zu den neuen Preisen gut. Der teuerste Fehler ist nicht der Kauf, sondern der falsche Kauf.
Unsicher, was Du wirklich brauchst?
Wir beraten KMU in der ganzen Zentral- und Ostschweiz beim Apple-Einkauf, neutral und ohne Verkaufsdruck. Wir sagen Dir ehrlich, welche Geräte sich lohnen, welche Konfiguration reicht und wo Du Dir Geld sparst.
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Häufige Fragen zur Apple-Preiserhöhung
Ist das iPhone auch teurer geworden?
In dieser Runde nicht. Apple Watch und AirPods ebenfalls nicht. Beim iPhone hängt es am September: Mit der neuen Generation ist eine Erhöhung wahrscheinlich. Wer ohnehin wechseln will, sollte das einplanen.
Werden die Preise bald wieder sinken?
Eher nicht. Der Grund ist die weltweite Speicherknappheit durch den KI-Boom, und die entspannt sich laut Analysten frühestens gegen Ende 2027. Auf fallende Preise zu warten, ist aktuell die schlechtere Wette.
Lohnt sich jetzt mehr interner Speicher, damit ich Ruhe habe?
Selten. Genau die Speicher-Upgrades haben sich am stärksten verteuert. Wer seine Daten auf NAS, Server oder in der Cloud hält, braucht im Gerät selten das grösste Paket. Die richtige Konfiguration spart hier oft mehr als jeder Rabatt.
Sind gebrauchte oder generalüberholte Geräte eine Alternative?
Für viele Einsätze ja. Wichtig ist, dass das Gerät noch Sicherheitsupdates bekommt und sauber in Eure Verwaltung aufgenommen wird. Wir prüfen das vor dem Kauf und richten es betriebsfertig ein.
Könnt Ihr die Beschaffung für unseren Betrieb übernehmen?
Ja. Wir beraten zur Konfiguration, beschaffen die Geräte und richten sie ein, inklusive Aufnahme in die Geräteverwaltung. Du bekommst die passende Maschine, ohne Dich durch Apples Konfigurator zu kämpfen.





