Am 13. Juli 2026 wird es für viele Mac-Nutzer ernst: Ein Sicherheitszertifikat von Microsoft läuft aus, und Office-Apps, die kein aktuelles Update mehr bekommen, lassen sich danach nur noch öffnen, ansehen und drucken. Bearbeiten, speichern oder neu anlegen geht nicht mehr. Hier die ehrliche, kurze Einordnung und was das für Deinen Betrieb bedeutet.
In 30 Sekunden
- Was passiert? Ab 13. Juli 2026 fällt Office ohne aktuelles Update in einen Nur-Lesen-Modus. Dateien öffnen und drucken ja, bearbeiten und speichern nein.
- Wer ist betroffen? Macs, die nicht auf macOS Sonoma, Sequoia oder Tahoe laufen, sowie Office 2019 für Mac.
- Wer bleibt sicher? Aktuelle Macs mit Microsoft 365 oder Office 2021, die ihre Updates bekommen. Office unter Windows und Android ist nicht betroffen.
- Keine Zeit für die Prüfung? Wir finden für Dich heraus, welche Macs im Betrieb betroffen sind, und halten sie rechtzeitig aktuell.
Microsoft Office: Was der Nur-Lesen-Modus bedeutet
Öffnen und drucken bleibt, bearbeiten fällt weg
Microsoft nennt das Ganze „Reduced Functionality Mode». Deine Dateien bleiben unangetastet und verschwinden nicht. Du kannst sie weiter öffnen, ansehen und ausdrucken. Was ab dem Stichtag nicht mehr geht: eine Zeile ändern, ein neues Dokument anlegen oder eine Datei speichern. Für einen Betrieb, der jeden Tag Offerten, Rapporte oder Tabellen anpasst, heisst das faktisch Stillstand am betroffenen Gerät.
Der Auslöser ist ein ablaufendes Zertifikat
Hinter der Sperre steckt ein digitales Zertifikat, mit dem Microsoft die Lizenz prüft. Es läuft am 13. Juli 2026 aus. Nur Office-Versionen, die ein frisches Update mit dem neuen Zertifikat bekommen, laufen normal weiter. Alles, was auf einem alten Stand festhängt, wird ausgebremst.
Ohne Updates fehlen auch die Sicherheitslücken-Fixes
Der Nur-Lesen-Modus ist das sichtbare Problem. Das leisere ist: Wer keine Updates mehr bekommt, erhält auch keine Sicherheitsupdates. Genau über veraltete Office-Programme laufen viele Angriffe, etwa über präparierte Word- oder Excel-Dateien im Anhang. Wie Du Eure IT grundsätzlich sicher aufstellst, zeigen wir Dir unter IT-Sicherheit.
Diese Versionen sind konkret betroffen
- Office 2019 für Mac: bekommt kein neues Zertifikat und wird am 13. Juli 2026 auf Nur-Lesen gestellt.
- Microsoft 365 und Office 2021 für Mac: laufen weiter, solange sie sich aktualisieren lassen. Das setzt ein unterstütztes macOS voraus.
- Office unter Windows und Android: nicht betroffen.
Ist Dein Mac betroffen?
Du solltest jetzt handeln, wenn:
- Dein Mac auf macOS Ventura, Monterey oder älter läuft.
- Du noch Office 2019 für Mac einsetzt.
- Du im Betrieb mehrere Macs hast und nicht sicher weisst, welche macOS-Version wo läuft.
Du bist auf der sicheren Seite, wenn:
- Dein Mac auf macOS Sonoma (14), Sequoia (15) oder Tahoe (26) läuft.
- Du Microsoft 365 oder Office 2021 nutzt und Updates zulässt.
Der Stichtag ist fix. Bis zum 13. Juli 2026 hast Du Zeit, aber wer erst im Juli merkt, dass ein Mac zu alt ist, steht ohne funktionierendes Office da.
Mehrere Macs im Team und keiner behält den Überblick? Wir sehen zentral, welches Gerät welche Version fährt, und ziehen die Updates rechtzeitig nach. So funktioniert unser Sorglos-Paket.
Microsoft Office am Mac: so bleibst Du handlungsfähig
- macOS-Version prüfen. Klick oben links auf das Apple-Menü, dann auf „Über diesen Mac». Steht dort Sonoma, Sequoia oder Tahoe, bist Du bei den Updates dabei.
- Office aktualisieren. Öffne Word oder Excel, geh im Menü auf „Hilfe» und dann „Nach Updates suchen». Lade das neueste Build, damit das neue Zertifikat ankommt.
- Älteres macOS, aber der Mac ist noch fit? Plane das macOS-Upgrade. Nicht blind und sofort, sondern getestet und zu einem Zeitpunkt, der in Deinen Betrieb passt.
- Mac zu alt für ein aktuelles macOS? Plane den Ersatz frühzeitig. Als Übergang kannst Du Dokumente im Browser über Microsoft 365 bearbeiten oder auf LibreOffice ausweichen, das schon ab macOS 11 läuft.
Pro-Tipp: Office 2021 bekommt zwar das neue Zertifikat, aber sein Mainstream-Support endet trotzdem schon am 13. Oktober 2026. Wer heute neu plant, fährt mit Microsoft 365 und seinen laufenden Updates langfristig ruhiger.
Fazit: Ein Termin mit klarer Ansage
Das ist keine Katastrophe, aber ein Datum, das Du nicht verschlafen solltest. Bei aktuellen Macs reicht ein Update, dann läuft alles weiter. Bei älteren Geräten entscheidet der 13. Juli 2026, ob Dein Office noch bearbeiten kann oder nur noch anzeigt. Prüf jetzt in zwei Minuten Deine macOS-Version, dann weisst Du, ob Du entspannt bleiben oder planen musst.
Zu viele Macs, um den Überblick zu behalten? Dann übernimm das nicht selbst.
Wir halten Apple-Macs für KMU in der ganzen Zentral- und Ostschweiz aktuell, leise im Hintergrund. Wir behalten Versionen, Zertifikate und Updates im Blick, damit an keinem Gerät plötzlich das Office streikt.
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Häufige Fragen zu Office für Mac ab Juli 2026
Werden am 13. Juli 2026 meine Dateien gelöscht?
Nein. Deine Dokumente bleiben vollständig erhalten. Betroffene Office-Apps können sie danach nur noch öffnen, ansehen und drucken, aber nicht mehr bearbeiten oder speichern.
Betrifft das auch Office unter Windows?
Nein. Die Umstellung gilt nur für Office auf dem Mac und für die iOS-Apps. Office unter Windows und Android läuft normal weiter.
Welche macOS-Version brauche ich, damit Office weiter funktioniert?
Eine der drei jüngsten macOS-Versionen. Aktuell sind das Sonoma (14), Sequoia (15) und Tahoe (26). Nur auf diesen Systemen bekommt Office noch die nötigen Updates.
Ist LibreOffice eine echte Alternative?
Für viele Aufgaben ja. LibreOffice ist kostenlos, läuft schon ab macOS 11 und öffnet Word- und Excel-Dateien. Bei komplexen Vorlagen oder Excel-Makros kann es beim Layout haken, deshalb vorher an echten Dokumenten testen.





