Der Mac am Empfang startet nicht. Du rufst an, jemand kommt vorbei, nach zwei Stunden läuft alles wieder. Auf der Rechnung steht ein Betrag, im Kalender fehlt ein halber Tag. Beides zusammen ergibt Deine IT-Kosten im KMU. Der zweite Teil taucht in keiner Buchhaltung auf.
In 30 Sekunden
- Was ist der Unterschied? Im Stundenmodell zahlst Du, wenn etwas kaputt ist. Im Fixpreis zahlst Du dafür, dass weniger kaputt geht.
- Was rechnet sich? Das hängt an Deinen Zahlen. Die Vorlage weiter unten füllst Du in fünf Minuten aus.
- Für Betriebe wichtig: Ein Fixpreis ist keine Support-Flatrate. Was ausserhalb der Grundausstattung liegt, bleibt Aufwand.
- Keine Zeit dafür? Wir übernehmen Einrichtung, Updates und Überwachung, ohne dass Du daran denken musst.
Zwei Modelle, in einfachen Worten
Stundenmodell. Du meldest Dich, wenn etwas nicht geht. Abgerechnet wird die geleistete Zeit plus Anfahrt. Der Vorteil liegt auf der Hand: Du zahlst nur bei Bedarf. Der Nachteil auch: Der Bedarf entsteht ungeplant, meistens am falschen Tag.
Fixpreis. Ein fester Betrag pro Mac und Monat. Dafür laufen Schutz, Kontrolle und Updates im Hintergrund weiter, auch wenn gerade niemand etwas meldet. Bei uns gibt es das in zwei Stufen: Grundschutz KMU als Stufe 1 mit SentinelOne, FileVault und Geräteverwaltung. Darauf baut der Managed Workplace als Stufe 2 auf und nimmt Dir zusätzlich Einrichtung sowie Updates ab.
Wo die IT-Kosten im KMU wirklich entstehen
Die Rechnung des Technikers ist der sichtbare Teil. Daneben laufen drei Posten mit, die selten jemand addiert.
- Wartezeit. Während ein Gerät steht, läuft der Lohn der Person davor weiter. Bei zwei Personen und zwei Stunden ist das ein halber Arbeitstag.
- Suchzeit. Wenn jeder Mac anders eingerichtet ist, beginnt jede Reparatur mit Herausfinden statt mit Lösen. Einheitliche Geräte sparen diesen Schritt.
- Aufgeschobenes. Ein Update, das drei Monate wartet, wird selten kleiner. Aus einer Viertelstunde Wartung wird ein Vorfall. Apple veröffentlicht Sicherheitsupdates laufend, nicht nach Deinem Kalender.
Pro-Tipp: Schau in Deinen Kalender des vergangenen Jahres und zähl die Termine, bei denen jemand wegen eines Geräts warten musste. Diese Zahl brauchst Du gleich.
IT-Kosten im KMU: die Rechenvorlage
Wir nennen hier bewusst keine Beispielzahlen. Fremde Durchschnittswerte sagen über Deine Lage nichts aus. Setz stattdessen Deine eigenen Werte ein:
- A Anzahl Macs im Einsatz
- B Vorfälle pro Mac und Jahr, nach Deiner Erinnerung
- C Externe Kosten pro Vorfall in CHF, Arbeitszeit plus Anfahrt
- D Stillstand pro Vorfall in Stunden
- E Interner Stundenansatz in CHF für die Person, die wartet
- F Neue Geräte pro Jahr mal Aufwand für Einrichtung und Datenübernahme
Deine heutigen Jahreskosten: A × B × (C + D × E) + F
Dem stellst Du zwölf Monatsbeträge pro Mac gegenüber, plus den Aufwand, der weiterhin separat anfällt. Was dabei herauskommt, ist keine Offerte. Es zeigt Dir die Grössenordnung, in der Du Dich bewegst. Die überrascht viele.
Was ein Fixpreis nicht abdeckt
Hier sind wir lieber langweilig als grosszügig. Unser Angebot ist keine unbegrenzte Unterstützung für alles. Nach Aufwand bleiben unter anderem: persönliche Benutzerhilfe, Datenmigrationen, Fach- und Branchensoftware, Drucker und Peripherie, Netzwerk und WLAN, Server und NAS, Hardwaredefekte, Datenrettung, Arbeiten vor Ort sowie grössere Projekte.
Wer Dir eine Pauschale für alles verspricht, rechnet die Ausnahmen entweder ein oder streitet später darüber. Beides zahlst am Ende Du.
Wann das Stundenmodell die bessere Wahl bleibt
Es gibt Fälle, in denen ein Monatsbetrag wenig bringt. Drei davon sehen wir regelmässig:
- Ein oder zwei Geräte, die kaum ausfallen und deren Stillstand niemanden aufhält.
- Geräte, die nur ein paar Wochen im Jahr laufen.
- Ein Unternehmen mit eigener IT-Person, die beides selbst erledigt.
Trifft eines davon zu, sag es uns im Gespräch. Dann empfehlen wir Dir das Stundenmodell, auch wenn das für uns die kleinere Zahl ist.
Fazit: rechne es einmal, dann weisst Du es
Die Frage ist nicht, welches Modell grundsätzlich besser ist. Entscheidend ist, wie oft bei Dir etwas steht und was dieser Stillstand kostet. Bei drei Geräten mit einem Vorfall im Jahr trägt ein Monatsbetrag selten. Ab einem Dutzend Geräten mit Mitarbeitenden, die darauf angewiesen sind, kippt es meistens. Dazwischen entscheidet Deine eigene Rechnung.
Willst Du wissen, wo Dein Unternehmen steht?
Als Apple-Spezialist für KMU in der Zentral- und Ostschweiz rechnen wir das im Erstgespräch gemeinsam durch, mit Deinen Werten statt mit Annahmen.
Kostenloses Erstgespräch anfragen. Unverbindlich, kein Verkaufsdruck.
Wenn Du zuerst den Zustand Deiner Geräte kennen willst: Mach den kostenlosen IT-Sicherheitscheck, in rund 8 Minuten und ohne Anmeldung.
Häufige Fragen zum Kostenvergleich
Lohnt sich ein Monatsbetrag schon bei fünf Macs?
Das lässt sich ohne Deine Zahlen nicht sagen. Entscheidend ist, wie oft ein Gerät steht und wie teuer dieser Stillstand ist. Fünf Macs in einer Praxis mit Terminbetrieb sind etwas anderes als fünf Macs, die abwechselnd genutzt werden. Setz Deine Werte in die Vorlage oben ein, dann siehst Du es in fünf Minuten.
Was passiert mit dem bestehenden Apple IT Sorglos-Paket?
Neu abschliessen kannst Du es seit dem 1. Oktober 2026 nicht mehr, neue Vereinbarungen laufen über den Managed Workplace. Bestehende Verträge gelten bis 31. Dezember 2026 mit dem vereinbarten Umfang und Preis. Bis dahin schauen wir persönlich mit Dir an, welches Paket danach passt, und machen Dir ein Angebot.
Was unterscheidet die beiden Stufen?
Der Grundschutz KMU sichert das Gerät: SentinelOne gegen Schadsoftware, FileVault für die Verschlüsselung, Geräteverwaltung mit NinjaOne plus tägliche Kontrolle von sechs Werten. Das Einrichten neuer Geräte bleibt dabei bei Dir, ebenso das Einspielen der Updates. Der Managed Workplace enthält den ganzen Grundschutz und übernimmt zusätzlich die einheitliche Einrichtung, die geprüften Updates sowie die Sicherheitsüberwachung rund um die Uhr.
Wir haben einen Virenschutz. Reicht das nicht?
Ein Virenschutz deckt einen Teil ab. Er sagt Dir nicht, ob die Verschlüsselung auf jedem Gerät aktiv ist, ob das letzte Update eingespielt wurde oder ob eine Sicherung läuft. Genau diese Werte prüfen wir täglich über die Geräteverwaltung. Stimmt einer nicht, handeln wir, bevor jemand anruft.





